Geben Sie dem Darmkrebs keine Chance!
Boxstar Wladimir Klitschko, Werbestar Verena Poth und Komiker Markus Maria Profitlich werben im Auftrag der Felix Burda Stiftung dafür, dass die Gefahr des Darmkrebses endlich erkannt wird und die Menschen zur Vorsorge gehen. Schließlich sind ganze 15 Prozent aller Krebsvorfälle auf diese Krankheit zurückzuführen. Jahr für Jahr kommen weltweit rund eine Million Darmkrebs-Fälle hinzu. Und eine Heilung ist oftmals nicht mehr möglich.
Wird der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt, ist eine erfolgreiche Therapie zwar meist gewiss, doch viele Betroffene begeben sich erst in ärztliche Behandlung, wenn es bereits zu spät ist. Grund sind die fehlenden Symptome. Darmkrämpfe, wechselnde Durchfälle und Verstopfungen sowie Blut bzw. Schleim im Stuhl gelten zwar als mögliche Anzeichen, doch all diese Symptome treten bei einer Krebserkrankung erst im Spätstadium auf. Die Erfolgsaussicht einer Therapie ist zu diesem Zeitpunkt bereits sehr gering.
Wer also auf der sicheren Seite sein möchte, muss eine entsprechende Vorsorge betreiben. Die gesetzliche Krankenversicherung finanziert ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre eine Darmspiegelung, weil das Darmkrebsrisiko mit voranschreitendem Alter anwächst. Wer sich vor dieser speziellen Untersuchung fürchtet, darf alternativ eine Stuhlprobe (Untersuchung auf Blut im Stuhl) wahrnehmen. Aber Achtung: Selbst wenn kein Blut im Stuhl entdeckt wurde, kann ein Darmtumor oder Polypen (die Vorboten des Tumors) nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Eine Darmspiegelung ist daher die bessere Wahl. Sollte gar ein erbliches Risiko vorliegen, weil ein nahestehendes Familienmitglied an Darmkrebs erkrankt ist, muss die Vorsorge bereits zehn Jahre früher beginnen. Der Grund: Bei einer erblichen Veranlagung könnte der Darmkrebs früher auftreten.
Ansonsten gilt, dass ein gesunder Lebensstil das Krebsrisiko senkt. Rauchen, Übergewicht, regelmäßiger Alkoholgenuss, eine einseitige Ernährung sowie der Verzicht auf körperliche Aktivitäten würden das Krankheitsrisiko schließlich zwangsweise erhöhen.