Ein starker Rücken kann entzücken

Die Aufmerksamkeit der meisten Kraftsportler richtet sich auf die Brust-, Bizeps- und Schultermuskulatur. Kein Wunder, denn diese Muskeln stechen sofort ins Auge. Der Rücken hingegen steht auf der Prioritätenliste oftmals weit unten. Dabei weisen Fitnesstrainer immer wieder darauf hin, dass zu einem ausgewogenen Trainingsplan ein intensives Rückentraining gehört. Gesundheitliche Probleme könnten ansonsten die Folge sein. Wird die Brustmuskulatur öfter trainiert als die Rückenmuskulatur, verkürzt sich der große Brustmuskel, die Schulter werden nach vorne gezogen und man bekommt einen Buckel. Der Traum von der sportlichen Figur würde somit in weite Ferne rücken.

Überhaupt bringt ein intensives Rückentraining vielerlei Vorteile mit sich. Ein starker Rücken entlastet die Wirbelsäule, so dass erheblich weniger Kreuzschmerzen auftreten. Sogar Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich werden vorgebeugt. Und als wäre das nicht schon genug an Vorteilen, kann ein starker Rücken auch noch optisch entzücken. Ein breites Kreuz und die typische V-Form ist schließlich ein Symbol für Athletik.

Empfehlung: Klimmzugstange

Die Rückenmuskulatur besteht aus dem Trapezius, dem Deltoideus und dem Latissimus Dorsi. Der Laie spricht einfach von der oberen, der seitlichen und der unteren Rückenmuskulatur. Die meisten Rückenübungen können lediglich in einem Fitnessstudio mit Trainingsgeräten und Hantelstangen durchgeführt werden. Das heißt jedoch nicht, dass “Nicht-Mitglieder” ihren Rücken überhaupt nicht trainieren können. Die obere Rückenmuskulatur wird zum Beispiel mit Klimmzügen trainiert, die man in den eigenen vier Wänden (eine entsprechende Vorrichtung vorausgesetzt) oder auf einem Spielplatz absolvieren kann. Positiver Nebeneffekt: Die Bizepsmuskulatur wird neben der Rückenmuskulatur mittrainiert. Fortgeschrittene können die Trainingsschwierigkeit erhöhen, indem sie sich einen Rucksack mit Gewichten umschnallen. Für die untere Rückenmuskulatur sind wiederum die Rumpfbeugen geeignet. Von dieser Übung gibt es verschiedene Varianten -im Stehen oder Liegen, mit Gewichten oder ohne Gewichte- über die man im Internet viele Informationen findet.
Sollten die Trainingsübungen irgendwann zu langweilig werden, darf alternativ auf Schwimmen, Rudern oder Klettern ausgewichen werden. Diese drei Sportarten trainieren gleichmäßig alle Rückenmuskeln und sind somit eine ideale Alternative bzw. Ergänzung zum gewöhnlichen Fitnesstraining.

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