Alter Trend – modernes Spiel
Der Grundstein des Rasenspiels wurde im 17. Jh. in Schottland gelegt, eroberte England und schließlich die ganze Welt.
Das Prinzip des Spiels ist schnell erklärt:
Beim Golfen geht es darum, einen Golfball (44-46 g), der aus Hartgummi besteht, auf einem in der Regel zwischen 20 und 50 ha großen Golfplatz, mit Hilfe von Golfschlägern, die verschieden geformt sind, mit möglichst wenig Schlägen vom Abschlagplatz in das nächste Loch zu treffen.
Große Golfplätze haben 18 Löcher, kleine lediglich 9. Üblicherweise liegen die Löcher zwischen 100 und 150 Meter auseinander. Das „Grün“ um das Loch herum besitzt eine Fläche von 300 bis 1000 qm und ist stets peinlich genau gepflegt. Um das Spiel zu erschweren, werden natürliche und unnatürliche Hindernisse eingebunden.
Gerade wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch und PC sitzt, ist Golf ein guter Ausgleich und lange nicht mehr eine Sportart, die ausschließlich den „alten Herren“ und Betuchten vorbehalten ist. Man bewegt sich mehrere Stunden an der frischen Luft und profitiert von entspannenden Übungen, die gut für Geist und Körper sind.
Golfschläger ist nicht gleich Golfschläger, deswegen führt ein Golfer immer gleich ein ganzes Bag mit Schlägern mit sich.
Welcher Golfschläger für wen am Besten geeignet ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Wichtig bei der Auswahl ist die Antwort auf die Frage: Wie und wie schnell möchte ich spielen? Anfängern sind Präzisions-Golfschläger zu empfehlen, weil diese erfahrungsgemäß sehr schnell zu Fortschritten führen.
Im Zusammenhang mit Golfschlägern ist immer wieder von den Begriffen Holz, Eisen, Pitching Wedge, Sand Wedge, Lob Wedge und Puttern zu hören. Wie ein Golfer sich die verschiedenen Schlägertypen zusammenstellt, ist ihm überlassen, sie dürfen lediglich nicht mehr als 14 in einem Golfbag mit sich führen.