Fitness im Alter
Ausreichend Bewegung ist in jedem Alter wichtig. Nur wer sich regelmäßig bewegt, bleibt auch im Alter fit und gesund. Aber auch wer erst spät mit dem Sport anfängt, kann Körper und Geist noch viel Gutes tun. Es ist nie zu spät mit dem Sport zu beginnen. Neben einer ausgewogenen, gesunden Ernährung zählt regelmäßige körperliche Aktivität zu den effektivsten Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheiten. Dazu muss man als Sportmuffel nicht gleich einen Marathon in Angriff nehmen. Im Gegenteil: Effektiver ist es, langsam zu beginnen, damit man die selbst gesteckten Ziele auch erreicht und nicht gleich den Spaß an der Sache wieder verliert.
Wer sich allein nicht aufraffen kann, sollte sich einer Gruppe anschließen, die ihn mitzieht. Allein der Gedanke an die Gesundheit reicht meist nicht aus, um sich dauerhaft zum Sport zu bewegen. Moderates Walking, gelenkschonendes Schwimmen, entspannendes Tai Chi oder flotte Radtouren: Wofür man sich entscheidet ist nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer unsicher ist, kann vorher einen Gesundheitscheck beim Hausarzt machen lassen.
Wem das noch zu viel ist, der kann sich erst einmal einer Seniorengruppe anschließen, um langsam wieder aktiv zu werden. Solche Gruppen werden von den meisten Kirchengemeinden oder von Organisationen wie der Caritas angeboten. Hier kann man sich treffen und mit anderen austauschen, gemeinsam singen oder basteln.
Betreuer solcher Seniorengruppen können sich im Internet Anregungen zur Gestaltung des nächsten Treffens holen. Bewährt sind zum Beispiel die BUHV Senioren Spiele aus den „Bausteinen Altenarbeit“, die man im Abo bestellen kann.