Magnesium als Teil der Sportnahrung
Jeder Hobbysportler wurde sicherlich schon einmal im Leben von einem Muskelkrampf heimgesucht. Ein schmerzliches Erlebnis, gerade im Büro am Tag danach. Grund hierfür ist zumeist ein Magnesiummangel, weshalb eine richtige Mengenzufuhr auch zum Bereich der Sportnahrung gezählt werden sollte. Grundlegend geht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung von einem täglichen Wert von knapp 350mg Magnesium, den ein Erwachsener zuführen sollte, aus. Da sich Magnesium in vielen Vollkornprodukten, Obst und Gemüse wiederfindet, heißt es, dass dieser Wert durch eine ausgewogene Ernährung gewährleistet werden kann. Nun ernähren sich aber die meisten Menschen nicht ausgewogen, weshalb Muskelkrämpfe auch Nichtsportler heimsuchen können. Für Sportler aber ist das Risiko definitiv höher, denn hier muss die Sportnahrung knapp das Doppelte, also zwischen 500 und 800mg täglich, liefern.
Die Funktion, die Magnesium innerhalb der Sportnahrung einnimmt, ist es vorrangig zu beruhigen. Praktisch als Gegenspieler von Kalzium sorgt es dafür, dass sich die Muskeln wieder entspannen können. Anders als Kalzium, das vor allem dafür verantwortlich ist, dass die Muskulatur aktiviert wird und welches bei Bedarf schnell aus den Knochen gewonnen werden kann, macht sich ein Mangel an Magnesium sofort bemerkbar, weshalb es umso wichtiger ist, bei intensiver Belastung genügend Reserve über die Sportnahrung zu sich zu nehmen. In diesem Zusammenhang bezeichnet man Magnesium auch als „Salz des Lebens“, da es neben seiner Funktion als Energiebereitsteller noch in mehr als 300 Stoffwechselfunktionen Aufgaben übernimmt. Eine Leistungssteigerung kann man durch Magnesium aber nicht erreichen, lediglich eben, wenn ein Mangel vorhanden ist. Als Sportnahrung kann es aber neben seiner Energiefunktion auch angesehen werden, da es den Blutdruck senkt und positive Wirkung für das Nervensystem aufweist. An dieser Stelle wirkt Magnesium zusammen mit der organischen Säure Kreatin besonders gut.