Mit intensivem Training zum Sixpack
Zu einem durchtrainierten Oberkörper gehört nicht nur eine muskulöse Brust und eine ausgeprägte Bizepsmuskulatur. Erst das berühmte Sixpack vervollständigt das Bild eines Athleten. Wer sich ein solches Waschbrettbauch antrainiert hat, zieht am Strand und im Freibad die Blicke auf sich und ist zudem ein leistungsstärkerer Sportler. Schließlich verbessert der starke Rumpf die Stabilität und die Körperhaltung. Die Folge: Bewegungen werden dynamischer, und ruckartige Belastungen werden entschärft.
Die effektivsten Bauchübungen dürften weiträumig bekannt sein: Sit-Ups, Beinheben auf der Schrägbank, Rumpfseitenheben, Seitliches Klappmesser und das Beckenheben!
Keinesfalls darf man jedoch den Fehler des Übertrainings begehen. Viele Freizeitsportler versprechen sich besonders schnelle Fortschritte, wenn sie täglich trainieren. Völlig vergessen wird, dass jeder Muskel nach einem intensiven Krafttraining mindestens 48 Stunden Pause braucht, um sich zu regenerieren. Drei bis vier Trainingseinheiten wöchentlich sind daher die Obergrenze.
Wer aufgrund der mangelnden Zeit ein Workout ausfallen lassen muss, kann seinen Bauch stattdessen im Büro bzw. am Schreibtisch nebenbei trainieren. Das funktioniert folgendermaßen: Im Sitzen die Brust rausstrecken, die Schultern zurück und den Bauch kräftig anspannen. Nach einer 60-sekündigen Anspannung darf man zehn Sekunden pausieren, bevor der nächste Durchgang beginnt. Zehn Durchgänge dieser Übung bringen die Bauchmuskeln ordentlich zum Wachsen.
Doch nicht jeder, der seine Bauchmuskeln trainiert, wird auch mit einem attraktiven Sixpack belohnt. Erst bei einem Körperfettanteil unterhalb der 15 Prozent sind die Muskeln sichtbar. Das sollte Grund genug sein, dass Bauchtraining mit einem Konditionstraining zu kombinieren und sich außerdem bewusst zu ernähren. Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette müssen dringend auf dem Speiseplan stehen. Bei den Kohlenhydraten ist jedoch eine gewisse Vorsicht angebracht. Überschüssige Kohlenhydrate, die durch das Training nicht verbrannt werden, sorgen schließlich für speckige Hüften. Der Traum von dem Waschbrettbauch würde somit in unerreichbare Ferne rücken.