Aloe Vera – die Wüstenlilie

Die Aloe Vera Pflanze ist aus der Naturheilkunde kaum noch weg zu denken. In der Regel wird von der Barbadensis Miller gesprochen. Sie findet sehr große Anwendung in der Alternativmedizin. Ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften sind bei äußerlichen Anwendungen wie zum Beispiel der Hautpflege nahezu unschlagbar. Wer einmal eine Hautverbrennung oder einen Sonnenbrand mit reinem Gel behandelt hat weiss die beruhigende Wirkung zu schätzen.

Aloe Vera Gel kann aber auch als Saft eingenommen werden. Es versorgt uns mit einer Vielfalt an Vital- und Nährstoffen. Die perfekte Grundlage also um Ihre tägliche Nahrungsaufnahme zu optimieren. Es enthält wichtige Fett- und Aminosäuren und liefert eine Vielzahl an Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. Daher wird es sehr gerne als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen um das gesamte Immunsystem in seinen Funktionen zu stärken. Doch aufgepasst bei der Auswahl der Produkte. Sie sollten nur Produkte verwenden, die aus dem reinen Blattgel gewonnen worden sind. Die Rinde wirkt nämlich stark abführend. Des Weiteren sollten Sie genau auf den Aloe Vera Anteil achten. Finger weg von Produkten, die weniger als 90% Aloe Vera enthalten. Hierbei handelt es sich oftmals um minderwertige Produkte, die mit Wasser verdünnt wurden. Auf der anderen Seite sollten Sie auch skeptisch werden, wenn die Verpackung einen Anteil von 100% verspricht. 100 % sind nicht möglich, da immer die ein oder anderen Haltbarkeitsmacher verwenden werden müssen.

Aber wo hat dieses Liliengewächs seinen Ursprung? Als wahrer Überlebenskünstler wächst die Pflanze in Wüstengegenden und ist in der Lage die wenig vorhandenen Wassermengen, in seinen dicken Blättern lange zu speichern. Wer versucht sich zu Hause in den heimischen vier Wänden seine eigene Plantage zu züchten und ähnlich wie Tomaten oder Heilkräuter zu ernten, wird nur mässigen Erfolg erzielen, da wir in unseren Breitengraden nicht die nötige Sonneneinstrahlung haben. Für experimentierfreudige spricht natürlich nichts dagegen sich eine einzelne Pflanze als &bdquoMini Apotheke“ in die Fensterbank zu stellen.

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